18.7.10

Bloß nicht unterbuttern lassen.

Vor allem dann nicht, wenn es um Butter zum Grillen geht. Als erklärter Gegner industriell gefertigter Kräuter-, Grill- und Schnickschnack-Buttern mit allen möglichen Inhaltsstoffen AUSSER BUTTER, habe ich mich dieses Wochenende mal mit der hauseigenen Herstellung von aromatierter Butter beschäftigt. Keine Angst, nichts experimentelles, ich robbe mich erstmal langsam ran. Und zwar mit "Karo einfach", Kräuterbutter, und - ein bisschen ausgefallener - Tomatenbutter mit frittiertem Knoblauch.


Die Zubereitung ist denkbar einfach: normale Butter weich werden lassen. Dann mit Zutaten nach Wahl verrühren, in das gewünschte Gefäß geben und im Kühlschrank wieder festwerden lassen.

Für die Tomatenbutter einfach Tomatenmark zugeben, salzen und pfeffern. Der Clou: frittierter Knoblauch. Den kann man selber machen, aber auch im Asia-Laden fertig kaufen. Ich habe meinen aus dem letzten Thailand-Urlaub mitgebracht - hält quasi ewig. Und gibt ein tolles, herzhaftes Röstaroma.

Bei der Kräuterbutter kann man seinen eigenen Vorlieben freien Lauf lassen - ich habe grobes Meersalz reingetan, ein Bund Petersilie und einen Spritzer Zitronensaft. Man kann auch noch Knoblauch fein hacken, darauf habe ich aber verzichtet, da die Tomatenbutter ja schon reichlich Knofi enthielt.

Beide Buttern sind super angekommen, die Tomatenbutter allerdings noch viel besser als die Kräuterbutter - die kann man nämlich definitiv nicht im Supermarkt kaufen. Und ganz ehrlich: sie ist in maximal fünf Minuten gemacht. Also ran an die Rührschüssel.

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