27.5.10

Pimp my Apfelkuchen

Der Apfelkuchen für Anfänger hat in meiner näheren Umgebung so guten Anklang gefunden, dass er schon kurz nach der Fertigstellung "verschwunden" war. Sowas freut die Bäckerin ja immer sehr, besseres Lob gibt es wohl kaum. Logisch, dass prompt nach Wiederholung verlangt wurde (von der näheren Umgebung). Da sagt man ja nicht nein, will man doch noch Versuchskaninchen für zukünftige Back- und Kochexperimente haben. Da mir aber Wiederholungen per se grundsätzlich zuwider sind (wer mich kennt, weiss, was ich meine), habe ich mich gerne drangemacht - aber natürlich mit der ein oder anderen Veränderung.


Das Ergebnis konnte sich auch diesmal sehen lassen. Und mir hat es auch besser geschmeckt (aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten). Was habe ich anders gemacht? Zum einen habe ich die Butter durch Halbfettmargarine ersetzt. Nicht aus Diätgründen, sondern weil einfach nicht mehr genug Butter im Haus war. Ich bin ja flexibel. Dann habe ich die Äpfel nicht geviertelt, sondern in Spalten geschnitten und dekorativ auf dem Teig verteilt.


Macht optisch schon ein bisschen mehr her. Und man braucht nur zwei Äpfel statt drei. Vorteile über Vorteile. Zu guter Letzt habe ich dann den fertigen Kuchen mit Karamellsirup bestrichen - und das ist echt der Hammer! Die Äpfel schmecken viel intensiver, und die Karamellnote finde ich einfach unwiderstehlich. Schade, dass ihr nicht abbeißen könnt.


Karamell ist ja sowieso einer meiner absoluten Favoriten. Nur nicht als Eis, da ist mir der Geschmack zu langweilig. Aber Karamellsoße... da muss ich mir was mit einfallen lassen. Ihr dürft gespannt sein.

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